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GEPRÜFTE/R HAUS- UND WOHNUNGSVERWALTER/IN (DOA) - KURSINHALT
1. Teil - Grundlagen des Wohnungseigentums
Hausverwaltung ist in erster Linie Verwaltung von Eigentumswohnanlagen. Dazu benötigt der Verwalter grundlegende Kenntnisse im Wohnungseigentumsrecht, die auch in späteren Kursteilen angewendet werden. Und deshalb beginnt unser Kurs mit diesem leider etwas trockenen Lernstoff.
Nach diesem Kursteil wissen Sie, wie Wohnungseigentum entsteht, was Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung bedeuten und Sie kennen die Rechte und Pflichten von Eigentümern und dem Verwalter.
Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich um eine Hausverwaltung bewerben können, wie Sie zum Verwalter bestellt werden können und was Sie bei einer Übernahme der Verwaltung zu beachten haben.
2. Teil - Vertrags-, Schuld- und Sachenrecht
Als Hausverwalter/in benötigen Sie neben den speziellen Kenntnissen im Wohnungseigentums- und Mietrecht weitere solide Rechtskenntnisse. Sie müssen für sich und Ihre Kunden Verträge schließen, müssen Dienst- und Arbeitsverhältnisse eingehen.
Dieser Kursteil vermittelt Ihnen die dafür notwendigen Grundlagen, damit Sie Ihre Interessen und die Ihrer Kunden rechtlich richtig umsetzen können.
3. Teil - Volks- und betriebswirtschaftliche Grundlagen
Die Immobilienwirtschaft ist ein bedeutender Teil der Volkswirtschaft, einer ihrer wichtigsten Dienstleister. Ihre Aufgabe ist die Verteilung und wirtschaftliche Nutzung von Grund und Boden (und damit auch Gebäuden) für Privathaushalte, aber auch für Unternehmen und Gemeinwesen.
Als Hausverwalter/in müssen Sie deshalb auch die Bestandteile, Wirkungsweisen und Kreisläufe einer modernen, global verflochtenen Volkswirtschaft kennen. Insbesondere sollen Sie das Wirtschaftsgeschehen aus der Sicht der Immobilienwirtschaft richtig einordnen können, damit Sie für Ihr Tätigkeitsfeld die richtigen Entscheidungen treffen können.
4. Teil - Handels- und Gewerberecht, Arbeitsrecht, Buchführung und Steuern
In dieser Kurseinheit widmen wir uns ganz Ihrem eigenen Betrieb. Welche Unternehmensform ist für Sie als Hausverwalter am besten geeignet? Wir behandeln hier die Einzelunternehmung, GmbH, UG, oHG, KG und BGB-Gesellschaft. Welche gewerberechtlichen Vorschriften müssen Sie beachten, wie muss Ihre Betriebsbuchhaltung organisiert sein, welche Steuern müssen Sie abführen?
Ein Einblick in das Arbeitsrecht gibt Ihnen Sicherheit beim Abschluss von Dienst- und Arbeitsverträgen mit eigenen Mitarbeitern und Hilfskräften in den von Ihnen betreuten Wohnanlagen.
5. Teil - Einrichtung einer WEG-Verwaltung
Hier geht es endlich in die Praxis. Die richtige Einrichtung einer neuen Verwaltung mit Hilfe der professionellen Hausverwaltungssoftware Win-CASA (eine 90-Tage-Testversion ist im Kurs enthalten) ist die Grundlage für die spätere reibungslose Objektbuchhaltung und die Erstellung von Jahresabrechnung und Wirtschaftsplan.
Sie erfassen alle notwendigen Stammdaten und richten die erforderlichen Konten und Verteilungsschlüssel ein.
6. Teil - Bewirtschaftung, Abrechnung und Rechnungslegung
Die kaufmännische Verwaltung ist Inhalt dieses Kursteils. Sie lernen hier die Verbuchung aller Einnahmen und Ausgaben und die korrekte Erstellung von Jahresabrechnungen und Wirtschaftsplänen in Win-CASA.
Ein wichtiger Kursteil, denn für Fehler in Buchführung und Abrechnung haften Sie als Verwalter!
7. Teil - Einberufung und Durchführung einer Eigentümerversammlung
Die Eigentümerversammlung ist das oberste Organ der Eigentümergemeinschaft. Hier werden alle Probleme diskutiert und entschieden, Jahresabrechnung und Wirtschaftsplan beschlossen, Verwalter und Beirat gewählt.
Wann, wie und durch wen wird eine Versammlung ordnungsgemäß einberufen, wie wird die Versammlung durchgeführt, welche Beschlüsse sind anfechtbar oder nichtig? Die sichere und vor allem korrekte Durchführung der Eigentümerversammlung ist für Sie als Verwalter wichtig, denn: Machen Sie hier Fehler, müssen Sie haften!
8. Teil - Laufende Verwaltung und Instandhaltung
Neben Buchhaltung, Jahresabrechnung und Eigentümerversammlung müssen Sie sich als Verwalter auch um viele andere Dinge kümmern: Beschlüsse müssen umgesetzt werden, Instandhaltung und Instandsetzung müssen geplant und korrekt durchgeführt werden.
9. Teil - Gerichtliche Verfahren
Leider gehören auch gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen Verwalter und Lieferanten oder Eigentümern und auch der Eigentümer untereinander zum Verwaltungsalltag. Die Haftung des Verwalters für Gerichts- und Anwaltskosten ist durch die WEG-Reform 2007 wesentlich größer geworden. Auch wenn Sie als Verwalter für viele Gerichtsverfahren wohl einen Rechtsanwalt beauftragen werden, sollten Sie die verschiedenen Verfahren und ihre Auswirkungen kennen.
Sie lernen hier, wie Sie Hausgeldrückstände gerichtlich geltend machen und grundbuchlich sichern, wie Beschlussanfechtungen gerichtlich ablaufen und wie die Zwangsvollstreckung bis hin zum Entzug des Wohnungseigentums und der Zwangsversteigerung durchgeführt werden.
10. Teil - Miet- und Sondereigentumsverwaltung
Neben der Wohnungseigentumsverwaltung können Sie auch die Miet- und Sondereigentumsverwaltung durchführen. Ein ganz anderer Aufgabenbereich mit ganz anderen Regeln. Lernen Sie hier die Grundlagen der Betreuung von Mietwohnungen und Gewerbeeinheiten als Vertreter des Eigentümers.
Ein großer Bestandteil dieses Kursteils ist das Mietrecht mit Mietvertrag, Mieterhöhungen, Betriebskostenabrechnung und Kündigung.
11. Teil - Beendigung der Verwaltung
Manchmal werden Sie auch eine Verwaltung wieder abgeben. Freiwillig oder weil Sie abberufen wurden. Dieser Kursteil zeigt Ihnen, wie Sie eine Verwaltung abschließen und ordnungsgemäß übergeben und Ihre Rechte sichern.
12. Teil - Wiederholungen und Prüfungsklausuren
Wie wiederholen hier im komprimierter Form die wichtigsten Lerneinheiten und bereiten Sie intensiv auf die Prüfung vor. Zum Schluss dieses Kursteil absolvieren Sie die Online-Prüfung und Sie erhalten Ihr Abschluss-Zertifikat.